Windpark Feldring

SODAR-Windmessung, Foto: Energiewerkstattverein

Ein Projekt in Kooperation

Gemeinsam für nachhaltige Windenergie in Tirol

Die Androschin Energie GmbH ist ein Tiroler Unternehmen der Androschin Unternehmensgruppe mit Sitz in Innsbruck und widmet sich der Erzeugung erneuerbarer Energie in Tirol. Der Ausbau der Windkraft steht im Land noch am Anfang. Als heimisches Unternehmen ist die Androschin Energie GmbH überzeugt, dass Windenergie künftig eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Stromversorgung spielen kann.  Sowohl für die Tiroler Bevölkerung als auch für die regionale Wirtschaft.
Als Projektpartner bringt ECOwind ihre langjährige Erfahrung in der Windenergie ein. Aus einem einzelnen Windrad am Firmengelände in Kilb entwickelte sich ein Unternehmen, das heute komplette Energielösungen realisiert – von der ersten Idee über die Planung und Errichtung bis hin zur technischen Betriebsführung von Wind- und PV-Anlagen.
Gemeinsam vereinen die beiden Unternehmen regionale Verankerung und jahrzehntelange Erfahrung, um das Windkraftprojekt verantwortungsvoll, nachhaltig und zukunftsorientiert umzusetzen.
Bis zu acht Windräder mit einer Nabenhöhe von ca.100 m
Mögliche Gesamtleistung der Windräder bis zu 40 MW
Versorgung bis zu 26.000 Haushalte (entspricht einem Großteil des Bezirk Imst)
Fotomontage Energiewerkstattverein, Foto Androschin Energie GmbH
Fotomontage Energiewerkstattverein, Foto Androschin Energie GmbH

Aktueller Projektstand

Standort Hochplateau Feldringer Böden / Silz
Anzahl der Windkraftanlagen 8
Rotordurchmesser 140 - 150 m
Installierte Gesamtleistung bis zu 40 MW
Versorgung Haushalte ca. 26.000
CO2 Ersparnis pro Jahr ca. 30.000 – 49.000 Tonnen

Bisheriger Projektverlauf

Frühjahr 2025

Abschluss Kooperation Androschin Energie GmbH und ECOwind

Frühjahr 2025

Sommer 2025

Positive Gespräche und Vertragsverhandlungen mit Grundeigentümer:innen

Sommer 2025

Herbst 2025

Grobplanung und Prüfung Machbarkeit

Herbst 2025

Herbst 2025

Standortbegehung mit Expert:innen bzgl. Naturschutz, Windmessung und Bautechnik

Herbst 2025

Frühjahr 2026

Start Windmessung auf dem Hochplateau

Frühjahr 2026

Stimmen zum Projekt

„Wir wollen gemeinsam mit der Agrargemeinschaft Feldring als Hauptgrundeigentümer und unserem lokalen Kooperationspartner Androschin Energie GmbH ein Windenergieprojekt im Oberinntal realisieren, das die lokale Stromversorgung mit erneuerbarer Energie stärkt und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.“
Benedikt Kammerstätter,
Projektentwicklung Tirol, ECOwind
„Die Windmessung für einen möglichen Windpark auf den Feldringer Böden dient der Evaluierung eines zukunftsweisenden Projekts zur unabhängigen Energieversorgung der Region, die den Bürger:innen die Chance bieten kann, langfristig klimafreundlich mit Strom versorgt zu werden.“
Philip Paumgarten,
Geschäftsführung, Androschin Energie GmbH
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"Tirol bietet Möglichkeiten zur Nutzung der Windkraft. Besonders an höher gelegenen Standorten wie der Hochalm Feldringer Böden ist gutes Windpotenzial zu erwarten, das die regionale Stromerzeugung und Wertschöpfung ermöglicht. Mit Projekten wie diesem investieren wir in eine nachhaltige Zukunft, stärken Österreichs Energiesouveränität und sichern den Wirtschaftsstandort von morgen.“
Matthäus Witek,
Technische Geschäftsleitung, ECOwind

Stimmen zum Projekt

"Mit dem Windkraftprojekt Sallingberg setzen wir ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Energiezukunft in der Region.

Als Projektentwicklerin durfte ich dieses Vorhaben begleiten – mit dem Ziel, erneuerbare Energie nicht nur effizient, sondern auch verantwortungsvoll und im Einklang mit Mensch und Natur zu gestalten. Besonders stolz bin ich auf die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Partnern und der lokalen Bevölkerung, die diesen Fortschritt möglich gemacht haben.

Dieses Projekt zeigt, was wir gemeinsam erreichen können – für eine lebenswerte Zukunft und eine stabile, grüne Energieversorgung.“

Sarah Babinger,
Leitung Projektentwicklung, ECOwind

Fragen & Antworten rund um Windkraft

  • Windräder erzeugen Strom, ohne CO₂ oder andere Schadstoffe freizusetzen – im Gegensatz zu Kohle- oder Gaskraftwerken. Damit helfen sie im Kampf gegen den Klimawandel.
  • Wind ist eine erneuerbare Ressource – das heißt, sie geht uns nicht aus. Solange die Erde sich dreht und die Sonne scheint, wird es Wind geben.
  • Je mehr Windstrom wir selbst erzeugen, desto weniger abhängig sind wir von Energieimporten (z. B. Öl oder Gas aus dem Ausland). Das stärkt unsere Versorgungssicherheit.
  • Die Windenergiebranche schafft viele Jobs – in Planung, Bau, Wartung und Forschung. Sie fördert auch technologische Innovationen.

Der Wind dreht die Rotorblätter, die mit einer Welle verbunden sind. Diese Welle treibt einen Generator an, der Strom erzeugt.

Eine durchschnittliche Windkraftanlage erzeugt etwa 4–6 Megawatt (MW).

Ende 2024 waren in Österreich 1.451 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 4.028 Megawatt (MW) installiert.

Beispielsweise erzielt der Windpark Andau im Burgenland eine regionale Wertschöpfung von 370 Millionen Euro und generiert 130 neue Dauerarbeitsplätze.

Die Windenergiebranche beschäftigt rund 7.900 Menschen in Österreich, einschließlich Zulieferindustrie, Dienstleister und Betreiber.

Durch die Nutzung von Windenergie werden jährlich etwa 4,7 Millionen Tonnen CO₂ eingespart, was den Emissionen von rund 1,9 Millionen Autos entspricht.

Die Windkraft deckt etwa 16 % des österreichischen Stromverbrauchs und versorgt rund 2,65 Millionen Haushalte mit sauberem Strom.

Die tatsächlich versiegelte Fundamentfläche beträgt etwa 400 m², was 0,3 % der gesamten Windparkfläche entspricht. ​

Windstrom wird direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Schwankungen werden durch Regelenergie, Stromspeicher (z. B. Pumpspeicherkraftwerke) oder Ausgleich durch andere erneuerbare Quellen abgefedert.

Beim Repowering werden ältere Windräder durch neue, leistungsfähigere ersetzt – meist bei deutlich weniger Anlagen. Dadurch steigt die Stromproduktion bei gleichbleibender oder kleinerer Flächennutzung.

Aufwändige Verfahren, Einsprüche und komplexe Gutachten führen zu langen Wartezeiten. In Österreich dauern Genehmigungen teils 4–7 Jahre – deutlich länger als international üblich.

Aktuell kann in Tirol über eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein Windpark genehmigt werden. Das ist ein konzentriertes Verfahren bei einer Behörde, wo die einzelnen Materienrechte im europäischen Vergleich sehr streng geprüft werden, ob eine Genehmigung erfolgen kann.

Aktuell ist die Windkraft stark in den östlichen Bundesländern ausgebaut, da aber die Speicherkapazität mit den Pumpspeicherkraftwerken in den westlichen Bundesländern vorhanden ist, wird das überregionale Hochspannungsnetz stark belastet. Mit regional im Westen produziertem Winterstrom aus Windkraft können die hohen Potentiale vor Ort geerntet, der produzierte Strom möglichst regional genutzt  und damit ein wichtiger Beitrag zur Netzentlastung geleistet werden.   

Der Standort wird aufgrund seiner Topografie und guten Erreichbarkeit als grundsätzlich interessant eingeschätzt. Ob sich diese Annahmen bestätigen, werden Detailprüfungen zeigen.

Die Sensibilität des Standorts ist Teil der Prüfung. Gerade deshalb wird schrittweise vorgegangen. Ob ein Projekt umsetzbar ist, hängt nicht nur von Winddaten, sondern auch von ökologischen Kriterien ab.

Derzeit sind bis zu acht Windkraftanlagen geplant. Solche Fragen können aber erst dann konkreter beantwortet werden, wenn die Windmessung ausgewertet und weitere Prüfungen durchgeführt wurden.

Ein SODAR-System ermöglicht es, Windgeschwindigkeit und -richtung in verschiedenen Höhen zu messen, ohne zuvor Windmessmasten errichten zu müssen. Diese Methode ist besonders in frühen Projektphasen geeignet, um eine erste fundierte Datengrundlage zu schaffen.

Die Messung ist mindestens sechs Monate lang ausgelegt, um unterschiedliche Wetter- und Jahreszeiteneinflüsse berücksichtigen zu können. Erst danach ist eine aussagekräftige Auswertung möglich.

Nein. Die Windmessung ist der erste Schritt in einem längeren Prüfprozess. Ob ein Windpark realisiert werden kann, hängt von den Messergebnissen sowie von weiteren technischen, ökologischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Die Androschin Energie GmbH ist ein Unternehmen der Androschin Unternehmensgruppe mit Sitz in Innsbruck und widmet sich der Erzeugung erneuerbarer Energie in Tirol. Als heimisches Unternehmen ist die Androschin Energie GmbH überzeugt, dass Windenergie künftig eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Stromversorgung spielen wird

Die Liegenschafts- bzw. Grundeigentümer:innen bewirtschaften diese Almflächen seit Jahrhunderten mit großem Engagement.

Aufgrund des stetig steigenden Bewirtschaftungsaufwandes wird es künftig erforderlich sein, auch zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Sofern diese eine heimische, nachhaltige und umweltverträgliche Stromerzeugung ermöglichen und gleichzeitig die langfristige Bewirtschaftung der Almen sichern, dann werden sie jedenfalls seitens der Grundeigentümer unterstützt.

Grafiken und Fakten zu Windkraft in Tirol und Österreich

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Quellen:
Energieagentur Tirol, IG Windkraft, Land Tirol, Volker Quaschning – Vortrag Energiekongress 2025 

Errichtung Windpark Fürstkogel in der Steiermark

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Presseinformationen und Medienberichte

2026
Presseinformation Androschin Energie und ECOwind
Auf der Hochalm Feldringer Böden in der Gemeinde Silz wurde kürzlich ein SODAR-Windmessgerät installiert und in Betrieb genommen. Damit startet die erste Projektphase zur Erfassung des Windpotenzials am Standort. Es handelt sich ausdrücklich um eine reine Mess- und Prüfphase. Ob und in welcher Form die Errichtung eines Windparks an diesem Standort weiterverfolgt werden kann, entscheidet sich erst nach Auswertung der Messdaten.
Mein Bezirk
Auf der Hochalm Feldringer Böden in der Gemeinde Silz wurde ein Windmessgerät installiert und in Betrieb genommen. Damit startet die erste Projektphase zur Erfassung des Windpotenzials am Standort.
Kronen Zeitung
Gibt es bald Windräder am Berg? Die Androschin Energie GmbH aus Innsbruck und ECOwind (NÖ) nahmen eine Messanlage auf einer Hochalm in Silz (Tiroler Bezirk Imst) in Betrieb: Dies sei ein erster Schritt für ein mögliches Projekt.
Rundschau
Bis zu acht Windräder im Naherholungsgebiet im Gespräch – Windmessungen werden durchgeführt Auf den Feldringer Böden bei Silz führt eine Firma derzeit Messungen für einen möglichen Windpark mit bis zu acht Anlagen durch. Ziel ist es, belastbare Daten über Windgeschwindigkeit und -richtung zu erheben. Zustimmung kommt von der Agrargemeinschaft Feldring-Faltegarten, während die Bürgerinitiative Feldring bereits Bedenken und möglichen Widerstand ankündigt.
2025
Presseinformation IG Windkraft
Tiroler Bevölkerung braucht Sicherheit, woher günstige und unabhängige Energieversorgung künftig kommt.
Mein Bezirk Tirol
Laut aktueller IMAD-Umfrage im Auftrag der IV Tirol befürworten 70 % der Tirolerinnen und Tiroler den Ausbau der Wasserkraft. Eine Mehrheit in Tirol (57 %) spricht sich für den Ausbau der Windkraft aus.
Energieagentur Tirol
Mit Zuversicht in Tirols Energiezukunft. Energiekonferenz Tirol 2025 zeigt klare Richtung. Aktuelle Herausforderungen, Lösungen und mutige Umsetzungsschritte der Energiewende standen im Mittelpunkt der Energiekonferenz Tirol 2025, die am 20. Oktober 2025 im Congress Innsbruck rund 450 Teilnehmende aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft versammelte.
Die Tiroler Straßenzeitung 20er (Print)
Das Thema Windkraft hat in den letzten Monaten für viel Gesprächsstoff gesorgt. Zeit, sich in Ruhe einen Überblick zu verschaffen. Macht Windkraft in Tirol Sinn? Wo liegen Herausforderungen? Und welche Projekte sind tatsächlich realistisch?
2024
Presseinformation Land Tirol
Im Aufwind: Neue Landesförderung für Windmessungen Windkraftpotenzial in Tirol bei 800 bis 1.200 Gigawattstunden
Der Standard
Politischer Aufwind für Windräder im Westen Österreichs Bisher steht in Salzburg, Tirol und Vorarlberg noch kein einziges Großwindrad. Das soll sich nun ändern.
ORF Tirol
Tiroler Windkraftprojekte mit Fragezeichen Tirol ist das einzige Bundesland ohne Windkraftwerke. Das Land hatte nach Kritik hatte eine 100.000-Euro-Förderung für das erste in Tirol gebaute Windrad ausgelobt. Während sich Seilbahner Franz Hörl von seinen Plänen in Gerlos verabschiedet hat, wird in Ehrwald (Bezirk Reutte) weiter an einem Windpark-Projekt gearbeitet.
2023
ORF Tirol
Rund fünf Prozent des Gesamtenergiebedarfs könnten in Tirol mit Windenergie erzeugt werden. Das entspricht umgerechnet etwa 160 Windrädern, wie eine aktualisierte Windkraftpotenzialstudie zeigte. Mit 100.000 Euro will das Land den Bau des ersten Windrads in Tirol fördern.
ORF Tirol
Der aktuelle Gesamtenergiebedarf in Tirol kann zu 3,3 bis 4,9 Prozent mit Windkraft gedeckt werden. Zu diesem Ergebnis kam eine aktualisierte Windkraftpotenzialstudie, die Dienstag vorgestellt wurde. Für das erste erbaute Windrad schüttet das Land eine Prämie von 100.000 Euro aus.

Aktuelles

Auf zu neuen Winddaten: Messung auf Feldringer Böden
Impulse für die Windkraft in Tirol

Veranstaltungen mit Thema Windkraft in Tirol

Kontakt

Androschin Energie GmbH
Wilhelm-Greil-Straße 1/Top 4, 6020 Innsbruck

ECOwind Handels- & Wartungs-GmbH
Fohrafeld 11, 3233 Kilb

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